Neugestaltung des Plenarsaals im Niedersächsischen Landtag – Baustellenrundgang

Seit Sommer 2014 wird der unter Denkmalschutz stehende Plenarsaal des Niedersächsischen Landtags umgebaut und von Grund auf erneuert. Auf einer improvisierten Pressekonferenz mit Baustellenrundgang informierten Landtagspräsident Bernd Busemann und Finanzminister Jürgen Schneider über den bisherigen Baufortschritt. Unseriöses Agieren der für den Einbau der lufttechnischen Anlagen zuständigen Firma ließen letztes Jahr kurzzeitig ein paar dunkle Wolken über der Baustelle aufziehen. Kündigung und Neuausschreibung der Lüftungsarbeiten verursachten Bauverzögerungen und dreieinhalb Millionen Euro Zusatzkosten.

Doch nach dem Rohbau und der aufwändigen Betonsanierung vor zwei Jahren ist der Umbau tatsächlich weit fortgeschritten. Inzwischen sind die 700 Fassadenplatten fast vollständig wieder montiert und gereinigt. Der Fenstereinbau einschließlich der 7,50 Meter hohen Innenfassade aus Glas ist mittlerweile abgeschlossen. Sie trennt den Plenarsaal von der Portikushalle und dem Eingangsbereich.
Momentan sind durchschnittlich 20 Baufirmen zeitgleich auf der Baustelle tätig und die bis zu 100 Bauarbeiter werden letzendlich darüber entscheiden, ob es beim geplanten Einweihungsdatum in acht Monaten bleiben wird.

Abschlussbericht – Enquetekommision zu Stasi in Niedersachsen

Vor zweieinhalb Jahren setzte der Niedersächsische Landtag eine 17-köpfige Enquetekommission zur Aufarbeitung der Machenschaften der DDR-Stasi auf dem Gebiet Niedersachsens ein. Es gab zuvor Hinweise, dass die Aktivitäten der politischen Geheimpolizei des benachbarten SED-Staats bis 1989 nicht an der DDR-Grenze Halt machten sondern sogar von mehr als 200 Stasi-Spitzeln aus Niedersachsen, sogenannten Inoffiziellen Mitarbeitern, aktiv…

Zukunft für Barrierefreiheit in der Region Hannover

Zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, hat die Region Hannover einen Aktionsplan erstellt. Das Projekt „Inklusive Region Hannover“ soll den Alltag von Menschen mit Behinderung erheblich erleichtern. Themenfelder sind hierbei Arbeit und Beschäftigung, Mobilität, Wohnen und Freizeit. Gerade die Freizeitgestaltung soll mithilfe einer App zeitgemäß aufbereitet werden.