„Hannover im digitalen Rausch der CeBIT“

Wenn auf dem Gelände der Hannover Messe Dronen in den Himmel aufsteigen, sich Besucher in autonom fahrenden Bussen transportieren lassen oder Roboter auf einem Schlagzeug den Takt angeben, dann ist CeBIT – Time. 3000 Austeller aus etwa 70 Ländern präsentieren in dieser Woche hier ihre digitalen Neuheiten. Auf unserem Weg durch die Messehallen wurden wir zunächst auf Pepper aufmerksam, ein Roboter, der uns mit zarten Ansätzen künstlicher Intelligenz zu verblüffen versuchte. Nach dieser charmanten Begrüßung durch einen Roboter steigen wir gewissermaßen in eine moderne Schweizer Postkutsche. PostAuto ist ein autonom fahrender Shuttle, der hier auf der CeBIT erste zaghafte Transportaufgaben übernimmt. Im Schweizer Kanton Wallis sind diese fahrerlosen Busse bereits seit Sommer letzten Jahres täglich im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs.Unter digitalem Vorzeichen wird sich also Mobilität in den nächsten Jahren rasant verändern. Andererseits hoffen viele Tausend Menschen darauf, überhaupt einmal mobil zu sein: Für Gelähmte, die bisher an den Rollstuhl gefesselt waren, gibt’s einen Hoffnungsschimmer: einen weltweit ersten medizinisch zugelassenen Gehroboter! Er macht es Rollstuhlfahrern möglich aufzustehen und zu gehen. Und wenn, wie geplant, ab Ende dieses Jahres solche digitalen Unterstützer als medizinische Hilfsmittel Rollstuhlfahrern zum Gehen verhelfen können, wird bestimmt zukünftig auch der eine oder andere Gehroboter unter den CeBIT-Besuchern zu sehen sein.

Gründerszene in Hannover: Gap Cap – der Kronkorken der Zukunft!?

Berlin ist immernoch der Standort mit den meisten Start-Up-Unternehmen in Deutschland, dicht gefolgt von Hamburg, Bayern und Baden Würtemberg. Niedersachsen stellt sich in der Statistik leider weiter hinten an. Jan Hoppe und Stefan Birg aus Groß-Buchholz zeigen, dass die Gründerszene in der Region Hannover trotzdem immer größer wird und mit gutem Beispiel voran geht. Sie…

Müllsammeln für den Gewässerschutz

Die Meere sind ein empfindliches Ökosystem. Dennoch nehmen Überfischung und Verschmutzung immer weiter zu. Der Clean Up Day in Hannover soll zeigen, warum Umweltschutz alle betrifft – und wie Gewässerschutz vor der eigenen Haustür aussehen kann. Am Ihme-Ufer gehen die Mitarbeiter von Sea Life und eine Hortgruppe aus Hainholz mit gutem Beispiel voran.