Der Landtag feiert siebzigsten Geburtstag

Wenn ein Landesparlament 70 wird, ist das ein Grund zum feiern. Eingeladen waren Abgeordnete und Gäste nicht ins Leineschloss, den jetzigen Sitz des Landtags Niedersachsen, sondern an historische Stelle, also ins  Hannover Congress Centrum.
Und hier an historischer Stätte gab es viel Raum für Erinnerung.
Mit beeindruckenden Filmausschnitten und Musik aus der Zeit um 1947 wurde ein Bild der Nachkriegsgeschichte im Norden Deutschlands gezeichnet. Aber in den Reden schwang auch viel von niedersächsischer Erfolgsgeschichte mit.
Mit Jean-Claude Juncker als Festredner zum 70-jährigen Bestehen des Niedersächsischen Landtages saß gewissermaßen auch Europa als Gast mit am Geburtstagstisch. Und das hat dieser Veranstaltung sehr gut getan, hat sich doch der EU-Kommissionspräsident in seiner Ansprache als recht humorvoll und zu Beginn gleich als Eintracht-Braunschweig-Fan geoutet. Und selbstironisch versprach Jean-Claude Juncker schließlich auch weniger Einmischung Europas in manche Belange der Nationalstaaten, was viel Zuspruch fand.
Was wäre eine solche Jubiläumsfeier aber ohne Festessen und in Erinnerung an die konstituierende Sitzung 1947 orientierte man sich also auch an der damaligen Speisenfolge.
Bei schon erwähntem Deutschen Beefsteak und einer Tasse Suppe hatten im Anschluss an den Festakt ehemalige und aktive Parlamentarier viel Gelegenheit zum lockeren persönlichen Austausch, und bestimmt auch nicht nur über Geschichten aus 70 Jahren parlamentarischer Demokratie in Niedersachsen.

Abschlussbericht – Enquetekommision zu Stasi in Niedersachsen

Vor zweieinhalb Jahren setzte der Niedersächsische Landtag eine 17-köpfige Enquetekommission zur Aufarbeitung der Machenschaften der DDR-Stasi auf dem Gebiet Niedersachsens ein. Es gab zuvor Hinweise, dass die Aktivitäten der politischen Geheimpolizei des benachbarten SED-Staats bis 1989 nicht an der DDR-Grenze Halt machten sondern sogar von mehr als 200 Stasi-Spitzeln aus Niedersachsen, sogenannten Inoffiziellen Mitarbeitern, aktiv…

Zukunft für Barrierefreiheit in der Region Hannover

Zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, hat die Region Hannover einen Aktionsplan erstellt. Das Projekt „Inklusive Region Hannover“ soll den Alltag von Menschen mit Behinderung erheblich erleichtern. Themenfelder sind hierbei Arbeit und Beschäftigung, Mobilität, Wohnen und Freizeit. Gerade die Freizeitgestaltung soll mithilfe einer App zeitgemäß aufbereitet werden.