Atommüll – hält die Endlagerung was sie verspricht

Zum 40. Jahrestag der Entscheidung, einen Salzstock in Gorleben zum Atommüllendlager auszubauen, ließen es sich Bündnis90/die Grünen im Niedersächsischen Landtag nicht nehmen, zu einem Fachgespräch über den aktuellen Stand der Suche nach einem atomaren Endlager einzuladen. Eine spannende und aufschlussreiche Veranstaltung war versprochen worden. Doch es blieb eher bei Statements voller Zweifel und Bedenken durch die anwesenden Anti-Atomaktivisten, Vertreter von Bürgerbewegungen und betroffenen Bürger nicht nur Rund um Gorleben. Über ein neues Standortauswahlgesetz zur Suche nach einem langfristigen Lagerplatz für Atommüll werden Bundestag und Bundesrat demnächst auf der Grundlage eines mehr als 600 Seiten umfassenden Berichts der sogenannten Endlagerkommission entscheiden. Bei den Anti-Gorleben-Aktivisten und aus den Reihen der Bürgerbewegungen werden an diesem Abend wiederholt Zweifel laut an einem transparenten und fairen Prozess zur Standort-Auswahl durch dieses Gesetz. Der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel übernimmt hier scheinbar eine Vermittlerrolle zwischen Atomgegnern und der Bundespolitik.
Nach 40 Jahren Widerstand gegen Gorleben möchten die niedersächsischen Anti-Atom-Bürgerbewegungen auf keinen Fall riskieren, dass der Salzstock im Wendland bei einer zukünftigen Standortauswahl erneut mit ins Rennen geht.

Falls das Gesetz bis zum tatsächlichen Beginn der Standortauswahl keinen nationalen Konsens findet und mit fundierten wissenschaftlichen Argumenten wirklich überzeugt, ist zu befürchten, dass sich auch an jedem anderen neu ausgewählten Standort Widerstand formiert, wie wir ihn in den vergangenen 40 Jahren aus Gorleben kennen.

Elbphilharmonie stellt neues Programm vor

Bis zur fulminanten Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie im Januar war dieses architektonische Meisterwerk in den vergangenen 10 Jahren vor allem durch Bau-Skandale und grenzenlose Kostensteigerungen in die Schlagzeilen geraten. Doch in den zurückliegenden vier Monaten seit seiner Fertigstellung hat sich das dreiseitig von Wasser umgebene Bauwerk als wahrlich kultureller Leuchtturm Norddeutschlands entpuppt. Auf einem in…

10jähriges Jubiläum Hausgemeinschaften Eilenriedestift

Die Hausgemeinschaften Eilenriedestift feiern 10jähriges Bestehen. Die Hausgemeinschaften dienen als Vorzeigeprojekt zur Pflege demenzerkrankter Menschen. Cornelia Rundt, die Niedersächsische Sozialministerin hat die demenziell erkrankten Menschen besucht. Das besondere an den Hausgemeinschaften Eilenriedestift ist der Demenzgarten mit den sogenannten tierischen „Therapeuten“.