Atommüll – hält die Endlagerung was sie verspricht

Zum 40. Jahrestag der Entscheidung, einen Salzstock in Gorleben zum Atommüllendlager auszubauen, ließen es sich Bündnis90/die Grünen im Niedersächsischen Landtag nicht nehmen, zu einem Fachgespräch über den aktuellen Stand der Suche nach einem atomaren Endlager einzuladen. Eine spannende und aufschlussreiche Veranstaltung war versprochen worden. Doch es blieb eher bei Statements voller Zweifel und Bedenken durch die anwesenden Anti-Atomaktivisten, Vertreter von Bürgerbewegungen und betroffenen Bürger nicht nur Rund um Gorleben. Über ein neues Standortauswahlgesetz zur Suche nach einem langfristigen Lagerplatz für Atommüll werden Bundestag und Bundesrat demnächst auf der Grundlage eines mehr als 600 Seiten umfassenden Berichts der sogenannten Endlagerkommission entscheiden. Bei den Anti-Gorleben-Aktivisten und aus den Reihen der Bürgerbewegungen werden an diesem Abend wiederholt Zweifel laut an einem transparenten und fairen Prozess zur Standort-Auswahl durch dieses Gesetz. Der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel übernimmt hier scheinbar eine Vermittlerrolle zwischen Atomgegnern und der Bundespolitik.
Nach 40 Jahren Widerstand gegen Gorleben möchten die niedersächsischen Anti-Atom-Bürgerbewegungen auf keinen Fall riskieren, dass der Salzstock im Wendland bei einer zukünftigen Standortauswahl erneut mit ins Rennen geht.

Falls das Gesetz bis zum tatsächlichen Beginn der Standortauswahl keinen nationalen Konsens findet und mit fundierten wissenschaftlichen Argumenten wirklich überzeugt, ist zu befürchten, dass sich auch an jedem anderen neu ausgewählten Standort Widerstand formiert, wie wir ihn in den vergangenen 40 Jahren aus Gorleben kennen.

Und ab geht die Post: Jetzt emissionsfrei!

Die Deutsche Post wird jetzt grün! Naja, also nicht der Anstrich sondern der Kraftstoff. Denn ab dieser Woche rollen die E-Fahrzeuge der Deutschen Post durch Hannovers Innenstadt. Derzeit sind es 26 – eine Aufstockung ist definitiv geplant! Der „StreetScooter Work L“ wird mit Ökostrom angetrieben. Laden geht derzeit allerdings nur an den DHL-Standorten Weidendamm und…

Ökologisches Desaster: Das Insektensterben in Nordwestdeutschland

Ein internationales Forscherteam aus den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland hat das dramatische Insektensterben in Nordwestdeutschland bestätigt: Seit den 1990er Jahren ist die Masse an Fluginsekten von 76 bis 81 Prozent zurück gegangen. Der Negativ-Trend hat Auswirkungen auf das komplette Ökosystem – und auch auf den Menschen.

Lachs Auswilderung 2017

Leine-Lachs e.V. hat auch dieses Jahr in Kooperation mit dem Sea Life Hannover 1500 Jungfische am Ihme Delta ausgewildert. Ihr Ziel ist es die Population des atlantischen Lachses wieder herzustellen, denn die Leine war früher einer der lachsreichsten Flüsse Norddeutschlands.